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Wohnen unter der Dachschräge: 5 ultimative Tipps

Dachschräge
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Wenn ihr Besitzer einer kleinen Wohnung mit einem Zimmer unter dem Dach seid oder sogar die gesamte Wohnung im Dachgeschoss liegt, habt ihr das doppelte Los gezogen! Euer Zuhause ist nicht nur klein, sondern die Schrägen bereiten zusätzlich Probleme beim Einrichten. Mit diesen 5 Tipps fällt euch die Decke ganz sicher nicht auf den Kopf.

Text: Laura Geissler, Fotos: © Nordic Days (Historian & Interior Blogger)

1. Helle Farben für die Dachseiten

Wie auf diesem Bild unten zu sehen ist, können weiße Wände und schräge Decken ziemlich erhellend wirken! Weiß ist deshalb so vorteilhaft, weil in Dachgeschossen meist weniger Fenster als normalerweise vorhanden sind. Wenn Tageslicht nun auf die Wände und decken fällt, wird es reflektiert – und lässt die Räumlichkeiten unter der Dachschräge viel großzügiger wirken, als sie vielleicht eigentlich sind. Ein weiterer Pluspunkt für die Farbe Weiß: Sie lässt bei Deko & Co. Spielraum für mehr Farbe, denn zu Weiß passt alles.

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Zusätzliche Helligkeit: Die weißen Vorhänge und der Tisch verstärken den lichten Look. © Nordic Days

2. Dachschrägen beleuchten: Licht Licht Licht

Wo wir schon bei Weiß als Grundfarbe sind: Mit viel künstlichem Licht erstrahlt eine Dachschräge erst so richtig. Praktisch sind mehrere kleine Spots in einer Reihe, die ihr am langen Balken des Dachfirsts anbringen könnt. So habt ihr schon einmal eine Basisbeleuchtung. Und weil Dachgeschosszimmer meistens sehr hohe Decken haben, könnt ihr dort super Hängelampen anbringen – ob mit schummrigem Licht oder voller Leuchtkraft. Achtet immer darauf, dass sich die Lampenkonstruktion an die Balken und Schrägen im Raum anpasst. Natürlich gehen auch Stehlampen super, wenn ihr genug Platz habt. Oder kleine Wandlampen mit beweglicher Halterung, damit ihr bei Bedarf z.B. nach rechts zur Couch oder nach links zum Schreibtisch schwenken könnt.

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Am weißen Deckenmeer macht sich eine knallbunte Lampe super! © Nordic Days

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Nicht viel Platz: Die verstellbare Mini-Lampe ist über dem Bett optimal. © Nordic Days

3. Möbel an die Dachschrägen anpassen

Manche Wohnregeln sollten in Stein gemeißelt werden, z.B.: den Schreibtisch (wenn möglich) immer ans Tageslicht stellen, so wie es Flor von Nordic Days macht. Für schlechte „Lichtzeiten“ hat sie eine Tischlampe direkt neben dem Pc und (mega praktisch) eine Wandlampe mit Schwenkarm.

Der Schreibtisch selbst sollte klein sein und lieber Stauraum im Innern statt auf der Tischplatte bieten. Wenn ihr ausreichend Platz für eine kompakte Kommode habt, ist auch diese willkommen. Obendrauf passt ein bisschen Grün, damit die Dachschräge nicht super steril wirkt – bei all dem Weiß.

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So lange die schwarze Lampe nicht gebraucht wird, schmiegt sie sich unauffällig an die Wand. © Nordic Days

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Das Ecksofa passt genau in die Ecke bis zur Tür des französischen Balkons. © Nordic Days

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Beim niederländischen IKEA ergatterte Flor diesen cleveren Mini-Schrank für die Ecke. © Nordic Days

Spiegel sind ebenfalls wichtig, um den Raum optisch zu erweitern. Am besten sind hier bodentiefe Spiegel – und umso höher sie sind, desto mehr Raum können sie schlucken und somit widerspiegeln. Einziges No-Go beim Thema Spiegel: nie direkt ans Licht stellen, sonst werdet ihr regelrecht geblendet und seht relativ wenig.

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Ins Bad passt nur eine Mini-Kombi aus Waschbecken, Unter- und Spiegelschrank. © Nordic Days

4. Die Raumhöhe nutzen – Motto: Höhe statt Breite

Klar, niemand hängt seine Regale in drei Metern Höhe auf, wenn er 1,60 m groß ist. Aber ein bisschen mit der Höhe spielen kann man – nicht nur bei der Beleuchtung. Vielleicht habt ihr ja Platz für ein schmales aber hohes Bücherregalsystem, das ihr mit einer integrierten Leiter austatten könnt. Oder ein Hochbett? Darunter passen z.B. Schreibtisch oder Couch. Wenn ihr keinen Dachboden oder Keller zur Verfügung habt, muss der ganze Krimskrams von Weihnachten, Ostern & Co. ja trotzdem irgendwo warten, bis er gebraucht wird. Deshalb sind Schränke mit Fronten doch ganz gut in der Höhe. Wenn ihr nur ein Mal im Jahr dran müsst, stört es den Rest der Zeit nicht und wenn ihr umdekoriert, kann z.B. auch ein großer Freund von euch hoch hinaus 😉

5. Eine klare Linie unterm Dach

Flor, die Bewohnerin dieser kleinen 35-Quadratmeter-Dachgeschosswohnung, sagt selbst, dass ihr Reich größer wirkt, als es tatsächlich ist. Das ist nicht ohne Grund der Fall. Flor entschloss sich für ein grundsätzlich klares Farbkonzept: viel Weiß, einige Tupfen echtes Grün und als Akzente dienen Schwarz, helles Grau, mattes Mint und Senfgelb. Dieses Konzept zieht sich durch die ganze Wohnung.

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Übersichtlich: In einer kleinen Küche ist es wichtig, sich auf das Nötigste zu beschränken. © Nordic Days

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Die Mustertapete schenkt dem Flur das gewisse Extra und grenzt ihn vom Rest ab. © Nordic Days

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An dieser Stelle vielen Dank Flor, dass wir einen Einblick in deine kleine Dachgeschoss-Welt erhalten durften. Mach weiter so!

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Flors Motto: Zu Hause findet das Leben statt. © Nordic Days

 

Laura Geissler

Laura Geissler

Bewusstes Wohnen ist für mich ein Ausdruck von Individualität und Freiheit. Das funktioniert gerade in kleinen Wohnungen ganz gut – nach dem Motto: Was brauche ich wirklich und wo setze ich Akzente, die meinen Lebensstil widerspiegeln?
Laura Geissler
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