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5 Tipps von Interior-Stylisten: Kleine Räume einrichten

Kleine Räume einrichten | minuscule.de

Ihr lieben minuscule living-Bewohner, seien wir doch mal ehrlich: Wir sehen 1000 kleine Zimmerchen auf unseren Social Media Kanälen, die wahnsinnig toll eingerichtet sind. Jede Ecke ist genutzt, jeder Wohnbereich passt zusammen und alles wirkt weit und einladend. Es sieht so einfach aus! Kleine Räume einrichten? Das können wir auch! Doch dann drehen wir uns in unseren eigenen 15 Quadratmetern herum und denken nur: Und jetzt?

Text: Nina Weber; Fotocredit: Inter IKEA Systems B.V. 2017

Genau für dieses Problem gibt es bei Ikea Stylisten (IKEA Home Tour Squad), die unseren kleinen Wohnungsraum analysieren und das maximale Wohngefühl herausholen. Bisher leider nur in den USA.

Deshalb habe ich mir die Arbeit der Jungs und Mädels einmal genauer angeschaut und folgende Tricks für euch abgeguckt:

1. Kleine Räume einrichten: das Wohnzimmer 

Wir alle wünschen uns das Loft-artige Wohnzimmer, das jeden Gast willkommen heißt und uns viel Luft zum Atmen gibt. Daher gilt: Weniger ist mehr! Habt keine Angst vor großen Möbelstücken. Sie verhindern, dass wir unsere kleinen Zimmer mit zu vielen Möbeln voll stellen, wodurch der Raum sehr kleinteilig und erdrückend wirkt. Tipp: Nicht immer müsst ihr den Raum als großes Ganzes betrachten. Nutzt kleine Nischen oder Raumschnitte, um den Raum in verschiedene Bereiche einzuteilen. Richtet beispielsweise eine Sitzecke am Bücherregal ein. Oder platziert Möbel abseits der Wand, nutzt sie als Raumteiler oder rückt so euer Lieblingsstück in den Fokus.

2. Kleine Räume einrichten: die Küche

In der Küche sind kleine Gegenstände hingegen kaum zu vermeiden. Deshalb kommt es hier vor allem auf die richtige Platzierung und den Stauraum an. Fragt euch zuerst: Was brauche ich wirklich in meiner Küche? Dann legt einen Stil fest. Wählt zum Beispiel zwei Materialien wie Metall und Holz oder eine einheitliche Farbe und Design für das Geschirr. Ich weiß, wir alle haben diese großen Tassen, die uns als Werbegeschenke oder zum Geburtstag geschenkt wurden und aus denen unser morgendliche Kaffee einfach besser schmeckt. Die behaltet ihr natürlich! Merkt euch einfach: Alles was zusammenpasst, platziert ihr sichtbar in eurer Küche. Alles andere versteckt in den Schränken. So wirkt alles strukturierter und minimalistisch. Tipp: Ich bin ein großer Fan Gewürze und trockene Lebensmittel wie Nudeln, Linsen oder Nüsse in Gläsern aufzubewahren. Das sieht nicht nur schön aus, sondern nimmt den offenen Regalen ihre Unruhe durch die unterschiedlichen Verpackungen.

3. Kleine Räume einrichten: das Gästezimmer

Gästezimmer – wenn man überhaupt eins besitzt – sind meist die Räume mit den wenigsten Quadratmetern. Das wichtigste Ziel: Jeder Gast soll sich in ihm ein bisschen wie zu Hause fühlen. Das heißt, der Raum soll mehr als nur ein Schlafzimmer sein. Wichtig daher auch hier: der Stauraum. Am besten ist ein Mix aus offenen und geschlossenen Fächern und ein paar Schubladen. So kann der Gast je nach Gewohnheit seine Kleidung verstauen. Ein gemütlicher Sessel oder ein kleiner Tisch kombiniert mit warmen Licht geben dem Gast zudem die Möglichkeit zu entspannen oder zu arbeiten, ohne dafür den Raum verlassen zu müssen. Dadurch schenkt ihr ihm etwas Privatsphäre.

4. Kleine Räume einrichten: die Ecken nutzen

Besonders in kleinen Apartments ist es sinnvoll Ecken und Wandflächen zu nutzen. Nehmt euch ein wenig Zeit, messt die Stellen in euren Wohnungen aus und recherchiert. Mittlerweile gibt es viele Unternehmen, die euch Regale oder Möbel individuell anfertigen, wie zum Beispiel das Label muuto (lest hier mehr darüber) oder Cubit (hier erfahrt ihr mehr darüber). Das Praktische dabei ist, dass ihr mit der Zeit Elemente ergänzen und nachkaufen könnt. Oder ihr macht euch auf die Suche nach multifunktionalen Möbeln, die unterschiedliche Funktionen miteinander verbinden. Tipp: Falls ihr auf der Suche nach schmalen Schränken oder Regalen seid, schaut einmal in den Rubriken der Flurmöbel. Diese haben meist eine geringere Tiefe.

5. Die Königsdisziplin: das Ein-Zimmer-Apartment

Einen Raum trotz unterschiedlichen Bereichen als eine Einheit wirken zu lassen. Das ist wohl das  Ziel aller minuscule living-Leser. Ein Trick dabei ist, die ganze Wohnung in einer Wandfarbe zu streichen. Dadurch wirkt sie größer und einheitlicher. Gleiches gilt für die Farbe eurer Möbel und anderen Textilien wie Vorhängen oder Kissenbezüge. Einzelne Farbakzente helfen euch, die Wohnung trotzdem nicht zu steril wirken zu lassen.

mein minuscule living-Tipp:

Ich finde am wichtigsten, dass trotz Minimalismus eure Persönlichkeit in der Wohnung nicht zu kurz kommt! Wenn ihr also – wie ich zum Beispiel – Zeitschriften liebt, sucht euch eine Möglichkeit diese in eurem Wohnraum zu integrieren. Mittlerweile gibt es fast für alles coole Ideen auf Pinterest & Co.

Nina Weber

Nina Weber

Neugierig, abenteuerlustig und ein Faible für Ästhetik. Drei Eigenschaften, die mich ziemlich gut beschreiben. Zudem liebe ich es, mich mit Menschen auszutauschen und mich inspirieren zu lassen. Also schreibt mir gerne eure Meinung oder Anregungen zum kleinen Wohnen in der Stadt. Ich freue mich auf euch!
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Neugierig, abenteuerlustig und ein Faible für Ästhetik. Drei Eigenschaften, die mich ziemlich gut beschreiben. Zudem liebe ich es, mich mit Menschen auszutauschen und mich inspirieren zu lassen. Also schreibt mir gerne eure Meinung oder Anregungen zum kleinen Wohnen in der Stadt. Ich freue mich auf euch!

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