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Kleiderschrank aufräumen? Jennifer von flatmaids.de verrät ihre 3 besten Tricks

Es ist eine nicht enden wollende Reise: der Weg zu einem ordentlichen Kleiderschrank. Oft reicht der Platz für einen richtigen Schrank mit Schiebetüren in unseren kleinen Wohnungen gar nicht aus – dann müssen Kommode & Co. herhalten. Was dennoch jeder von uns beachten kann, um ein wenig Ordnung zu zaubern, verrät uns Jennifer vom Blog flatmaids.

Text: Jennifer Seelig & Laura Geißler, Fotos: Jennifer Seelig

Irgendwie ist doch in jedem Kleiderschrank zu wenig Platz. Ich hab jetzt eine neue Falttechnik und platzsparende Bügel und alles ist viel übersichtlicher.

Von meiner Inspirationsquelle für mehr Ordnung und ihrer Ausmist-Taktik habe ich euch ja schon Anfang der Woche erzählt. Jetzt kommt quasi die Kür: den Kleiderschrank so einräumen, dass man all die glücklichmachenden Sachen auch sehen kann.

Den Kleiderschrank aufräumen: die besten Tipps & Tricks

1. Hochkant stapeln

Bislang hab ich meine Klamotten immer so zusammengelegt, wie meine Mami mir es beigebracht hat und sie dann in den Malm-Kommoden bzw. im Regal gestapelt. (Ja, ich hab das Glück, einen Raum nur für Klamotten zu haben.) Aber gerade wenn die Shirts und Hosen übereinander gestapelt in der Kommode liegen, sieht man nie die unteren Stücke. Deswegen habe ich jetzt alles hochkant eingeräumt, also stehend. So wie hier:

Klamotten

Bei den Oberteilen falte ich so: beide Seiten des Rumpfs einschlagen, das entstandene Rechteck zur ­Hälfte ­falten. Dann noch mal bis auf die Hälfte oder ein Drittel der ­Ausgangsgröße. Dann ist es nicht so hoch und mann kann die Teile stehend einsortieren. Auch meine Tücher und Schals habe ich so einsortiert.

Bei den Hosen lege ich erst die Beine aufeinander und falte sie statt wie bisher auf die Hälfte auf ein Drittel. Und stelle sie dann so hin, dass man die Potaschen sehen kann. So kann ich die vielen Jeans auch besser auseinanderhalten.

2. Kleidungsstücke clever zusammenrollen

Und als Kleiderfan besitze ich auch ganz schön viele Strumpfhosen. Die habe ich vorher immer wie Socken ineinander gezogen.
Jetzt rolle ich sie auf. Dafür die Beine übereinander legen, einmal zusammenfalten, dann Rollen und so in das Schubfach legen, dass die Schnecken von oben zu sehen sind. Das kann man auch mit Socken machen, dann halten die Gummis auch länger.

Klamotten

3. Samtbügel für mehr Stauraum

Und nun die Kleiderbügel-Frage. Ich find Holzbügel wirklich toll. Nur leider nehmen sie verdammt viel Platz weg. Deswegen bin ich jetzt umgestiegen: Auf schmale, mit Samt bezogene Bügel. Die sind nicht nur viel schmaler, es rutscht auch nix mehr runter.

Klamotten

Die Holzbügel nehme ich jetzt nur noch für schwere Mäntel, aber für dünne Blusen, Kleider und Strickjacken liebe ich die samtenen. Es gibt sie in Hellgrau und Schwarz. Ich kann die hellen eher empfehlen. Da fällt Staub außerdem nicht so auf. (Das ist leider eines der lästigen Dinge, wenn man alle Klamotten in einem Raum hat.)

Im ausführlichen Kleiderschrank-Guide findet ihr weitere Ideen, wie ihr euren Schrank am besten organisiert!

Vielen lieben Dank an Jennifer für den Artikel! Schaut gern auf ihrem Blog flatmaids.de vorbei – sie nimmt euch mit auf ihre Renovier-, Deko-, Umzugs- und anderen Wohnabenteuer…

Laura Geissler

Laura Geissler

Bewusstes Wohnen ist für mich ein Ausdruck von Individualität und Freiheit. Das funktioniert gerade in kleinen Wohnungen ganz gut – nach dem Motto: Was brauche ich wirklich und wo setze ich Akzente, die meinen Lebensstil widerspiegeln?
Laura Geissler
Kategorie: Allgemein, Einrichtungstipps

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Bewusstes Wohnen ist für mich ein Ausdruck von Individualität und Freiheit. Das funktioniert gerade in kleinen Wohnungen ganz gut – nach dem Motto: Was brauche ich wirklich und wo setze ich Akzente, die meinen Lebensstil widerspiegeln?

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