Alle Artikel in: Porträt

39 Quadratmeter: ein kleines Nest für Alex & Mariona

Das alte Haus von Alex & Mariona, einem Paar aus Sant Joan de les Abadesses (Katalonien in Spanien), brauchte ein neues Herz. Die wenigen 39 Quadratmeter ließen sie restaurieren und umgestalten. So, dass daraus ein wahrer Designtraum wurde – ein kleines Nest für zwei mit Stil. Text: Laura Geißler, Fotos: Adrià Goula Ins rechte Licht gerückt Schon ein erster Blick genügt und wir wissen: Dieses Mini-Haus ist genial. Alex und seiner Freundin Mariona war es wichtig, die alten Strukturen des Hauses beizubehalten und es trotzdem innovativ zu verändern. Ein erster Schritt? Mehr Licht! Aus einem dunklen Loch wurde durch großfläches ein helles Wunder. Der helle, leicht gräuliche Holzboden, die hellen Innenwände aus Holz und die Holzdecke aus dem gleichen Material gehen optisch nahtlos ineinander über. Puristisches Innenleben – ein kleines Nest Im Schlafzimmer gibt es nicht viel zu sehen – warum auch? Es ist zum Schlafen da, um seine Ruhe zu genießen und dem stressigen Alltag zu entfliehen. Deshalb entschied sich das Paar für die schlichte Variante – ein kleines Nest, das durch die Holzverkleidung unheimlich …

Rental Space Tower

Rental Space Tower von Sou Fujimoto

Wie kann unser zukünftiges Wohnen als Mieter aussehen? Einen ganz neuen Ansatz verfolgen das Unternehmen Daito Trust Construction und der japanische Architekt Sou Fujimoto: Auf der Ausstellung House Vision 2016 präsentierten Sie mit ihrem Rental Space Tower kleines Wohnen in einer großen Gemeinschaft. Wie das aussieht? Seht selbst… Text: Laura Geißler, Fotos: Vincent Hecht & Sou Fujimoto Architects Was ist der Rental Space Tower? Das Ziel von Daito Trust Construction und Sou Fujimoto war eine Neudefinition des Miethauses. Dabei gingen sie nach dem Prinzip vor: private Räume verkleinern und öffentlichen Raum (wie etwa Küchen, Bibliotheken und Gärten) vergrößern. Dahinter steckt der Gedanke, dass gemeinsame Bereiche im Haus nicht nur auf Durchgänge beschränkt sein sollen. Die Vorteile des Konzepts Wenn beispielsweise die Küche zum Gemeinschaftsraum wird, kann sie viel luxuriöser ausfallen als in einzelnen Wohnungen verschiedener Mieter – für kleine und große Hobbyköche quasi. Auch ein Wohnzimmer kann dadurch viel mehr Stauraum und Geräumigkeit bieten. Und was bleibt an privatem Wohnraum? Das Schlafzimmer soll auch weiterhin die Intimsphäre wahren. Es ist strikt getrennt von den großen …

Homestory: Anna-Lena von froehlicheszuhause

Seit genau einem Jahr postet Anna-Lena auf ihrem Instagram-Account froehlicheszuhause regelmäßig Bilder von ihrer wunderschönen Altbauwohnung in Rheinland-Pfalz. Mit ihm möchte sie Menschen inspirieren und ihre Freude am Einrichten teilen. Bewusst entschied sie sich damals für einen Instagram Account, da dieser im Gegensatz zu einem Blog weniger zeitaufwendig ist. Sie überlegt jedoch einen YouTube-Kanal über Interior zu starten. Wir sind auf jeden Fall dafür! Und liefern euch mit dieser Homestory den Grund warum. Danke Anna-Lena für die schöne Zusammenarbeit & euch viel Spaß beim Lesen! Interview & Text: Nina Weber; Fotos: Anna-Lena von froehlicheszuhause 5 Fragen an Anna-Lena von froehlicheszuhause Wie würdest du deinen Instagram Feed beschreiben? Die Fotos vom Marokko Urlaub waren eine Ausnahme. Sonst beschränke ich mich auf unsere Wohnung und bleibe den Interior Posts treu. Nächstes Jahr werden ganz viele Bilder zu unserem Umzug in unser Traumhaus, welches wieder ein Altbau sein wird, hinzukommen. Wo shoppst du die schönsten Wohnaccessoires und Möbel? Ich kaufe gerne bei Ikea oder bei diversen Onlineshops ein. Accessoires finde ich häufig auch bei TK Maxx oder Depot. …

Homestory: Sabine von azurweiss.de

Das schöne an unseren Homestories  ist, dass wir die unterschiedlichsten Stile und Einrichtungsvorlieben anderer Menschen kennenlernen. Sabine Wittig beispielsweise,  hat ein echtes Händchen für wunderschöne Blumen-Arrangements. Das ist mir erstmals auf ihrem Wohnblog azurweiss.de aufgefallen. Denn ein Raum wird eben erst richtig lebendig und wohnlich, wenn ein Strauß Wildblumen auf dem Tisch steht oder in unzähligen Vasen verteilt wird. Fotos: azurweiss.de, instagram.com/sabinewittig Und hätte sie nicht ein ebenso gutes Gespür für Interior, hätte ich mir gewünscht, dass sie Floristin geworden wäre. Aber alles geht eben auch nicht. Denn neben ihrem Beruf als PR-Beraterin, hat sie aus ihrer Leidenschaft für liebevolle Deko-Gegenstände einen eigenen Onlineshop eröffnet. Auf lamesa.de findet man Wohn-Accessoires aus kleinen Manufakturen, die sich selbstverständlich auch in dem wunderschönen Zuhause von Sabine wiederfinden – ein Hausbesuch! 6 Fragen an Sabine Wittig von azurweiss.de 1. Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben? Schlicht, hell, luftig – viel Weiß und ein bisschen Vintage. 2. Auf deinem Blog erkennt man schnell deine Vorliebe für Blumen und Pflanzen. Wie setzt du sie am Liebsten in Szene? Am liebsten ganz …

Patricia

Homestory: Patricias erste Wohnung

Gerade erst ist Patricia in ihre erste eigene Wohnung gezogen. Klein – aber oho, denn: Auch wenn Patricia noch nicht lange dort wohnt, können sich ihre vier Wände durchaus jetzt schon sehen lassen. Und wir sind natürlich gespannt, wie die kleine Wohn-Reise weitergeht. Also auf zur Homestory… Text: Laura Geißler, Fotos: Patricia S.   5 Fragen an Patricia Was hast du für die Wohnung noch geplant? Eine kleine Essecke mit einem Tisch und zwei Stühlen fehlt noch. Außerdem möchte ich die weiße Wand über meinem Sofa noch mit Bildern (von DESENIO) gestalten. Wie viele Quadratmeter und Zimmer hat deine Wohnung? Die Wohnung hat ca. 35 bis 40 Quadratmeter. Zimmer hat sie eigentlich nur eines, jedoch mit einem separaten Maisonette-Schlafbereich im oberen Stockwerk – sehr gemütlich. Was ist dein persönlicher Tipp für minuscule living? Wichtig ist, sich zunächst auf das Wesentliche zu beschränken und sich zu überlegen, ob man unnötigen Kram nicht besser gleich entsorgen will. Zudem habe ich den Stauraum unter meinem Bett mit Kisten von Ikea genutzt. Ich achte immer darauf, so viel wie möglich …

Wohnwagon – autarkes Design aus Österreich

Nachdem wir erst vor Kurzem über die Tiny House Bewegung in Europa berichtet haben, bleibt die Frage, wo man diese Häuschen überhaupt herbekommt. Denn selbst Hand anlegen, ist nicht jedermanns Sache. Deswegen servieren wir euch die Lösung auf dem Silbertablett. WOHNWAGON heißt das Designduo aus Österreich, das sich auf den Bau mobiler Behausung spezialisiert hat – Zeit für ein Gespräch … Text: Sarah Vogelsang, Fotos: PR Warum Wohnwagon so erfolgreich ist Wohnwagon das sind Theresa Steininger und Christian Frantal. Während Geschäftsführerin Theresa das Unternehmen vorantreibt, ist Christian operativer Leiter der Werkstatt und für die Umsetzung kreativer Ideen zuständig. Mittlerweile haben sie 12 Tiny Houses verkauft – Tendenz steigend. Die Vision zum autarken Wohnen kam den beiden Gründern bereits im Jahr 2012. Damit waren sie ihrer Zeit weit voraus. Dass ihre Idee eine Zukunft hat, wurde schnell durch Crowdfunding deutlich und verlieh noch einmal neuen Mut und viel Motivation! Im Gespräch mit Theresa Steiniger von Wohnwagon Welcher Gedanke steckt hinter Wohnwagon? Die Idee entstand über den Ärger und die Unzufriedenheit mit der Welt wie sie ist: Stichpunkt …

Architektin

Kleines Wohnen: Architektin Paola Bagna im Interview

Bedeutet weniger Wohnraum automatisch weniger Lebensqualität? Und ist kleines Wohnen nur ein Trend, der vergeht? Im Gespräch mit der 36 Jahre alten Architektin Paola Bagna erfahre ich, wie sie die moderne Art zu wohnen und unser Konsumverhalten bewertet. Interview: Laura Geißler, Fotos Berliner Wohnung: Ringo Paulush Seit wann und wo arbeitest du als Architektin? Seit ungefähr zehn Jahren. In dieser Zeit habe ich in Barcelona, London, Berlin, Paris und Abidjan (an der Elfenbeinküste) gelebt und gearbeitet. Und warum bist du Architektin geworden? Ich bin in einem ziemlich seltsamen katalanischen Dorf aufgewachsen: Empuriabrava. Fasziniert von dessen Konstruktionen, war ich zwischen einem Grafikdesign- und Physikstudium unentschlossen. Ganz naiv dachte ich, Architektur wäre ein guter Kompromiss: ein bisschen Kunst und ein bisschen Technik. Nach ein paar Jahren an der Universität habe ich erkannt, dass ein unkontrolliert gebautes Gebäude katastrophale Folgen mit sich bringen kann (in Spanien gibt es viele unglückliche Beispiele). Deshalb ziehe ich es vor, an Projekten zu arbeiten, die bestehende Räume verwandeln, Details große Aufmerksamkeit schenken und bei denen Materialien so gut wie möglich wiederverwendet werden. …

Homestory Claudi minuscule.de

Homestory: Claudi von doitbutdoitnow.de

Mit Claudi von doitbutdoitnow.de beginnen wir eine neue Reihe auf unserem minuscule living Blog! Ab jetzt werden wir euch ab und an kleine Wohnungen anderer minuscule living Leser in Homestories vorstellen. Denn: Was gibt es bitte Schöneres als in die kleinen Heime anderer Interior-Junkies hineingucken zu können? Interview & Text: Nina Weber, Fotos: Claudetta von doitbutdoitnow.de Für den Sprung ins kalte Wasser sagen wir jetzt schon einmal DANKE Claudi! Die Bloggerin startete doitbutdoitnow.de vor drei Jahren als kreativen Ausgleich zum Studium. Ihre Motivation? Andere mit ihren Inhalten zu inspirieren! Denn sie weiß noch genau, wie motivierend es war, bei ihrer ersten eigenen Wohnung Tipps und Einrichtungsideen bei anderen Bloggern zu finden. 5 Fragen an Claudi von doitbutdoitnow.de Woher kommt deine Leidenschaft zum Einrichten? Ich habe schon in meinem Kinderzimmer die Möbel stets umgeräumt oder neu dekoriert (das allerdings nie besonders gut), mit der eigenen Wohnung ging es dann weiter und ich kann einfach nie lange Möbel an ihrem Platz stehen lassen. Mein Blick scheint sich schnell zu langweilen 😉 Was ist dein Lieblingsplatz in der Wohnung …

Ein Wohntraum in Miniaturausgabe

39 Quadratmeter Glück! Mehr brauchen Sean(29) & Angie(27) nicht, um sich wohl zu fühlen. Denn weniger ist eben manchmal mehr. Das junge Paar aus Kalifornien verwirklicht den Traum vom Mini-Haus in Eigeninitiative. So entsteht ein kleines Heim mit Dachterrasse, Veranda, Außendusche & Co.! Interview: Sarah Vogelsang, Fotos: Sean Johnson Warum habt ihr euch entschieden in ein kleines Haus zu investieren? Sean: Ich und meine Freundin Angie waren es irgendwann Leid für ein Haus monatlich so viel Geld zu zahlen, was nicht uns gehört. Also wurde es Zeit eine geeignete Lösung zu finden, die unserem Lifestyle entspricht. Da ich schon einmal ein kleines Haus, beziehungsweise meinen kleinen Surfshop gebaut habe, hatte ich bereits erste Erfahrungen. Die Idee für ein Mini-Haus lag also wirklich nah. Wann habt ihr mit dem Bau angefangen? Sean: Angefangen haben wir im Mai 2016 und fertig geworden sind wir dann im Januar 2017. Wir haben also acht Monate für das Haus gebraucht. Und wie habt ihr das Haus gebaut? Hattet ihr Hilfe? Sean: Ich habe noch Grundkenntnisse aus der Architekturschule, die ich eine Zeit lang …

Möbel

Designer Gunnar Brand – mit MOEBEL COMPAGNIE

„Unsere Leidenschaft ist es, Möbel zu gestalten, die in ihrer Form und Materialität langlebig sind und mit dem Besitzer altern können – das ist unser Anspruch. Unsere Möbel sollen Menschen berühren sowie den Alltag verschönern und erleichtern.” So lautet die Philosophie des Labels Moebel Compagnie, das Gunnar Brand 2012 gründete. Ich habe mit dem Tischler, Architekten und Möbel-Designer gesprochen und gefragt, was ihn antreibt, was „Möbel designen” überhaupt bedeutet – und wie er multifunktionales Wohnen beurteilt. Erfahrt mehr über den Mann hinter der Marke… Text: Laura Geißler, Fotos: Elena Henrich, Video: Gunnar Brand Kreativ, zielstrebig & ambitioniert – Gunnars Background Gunnar (1977 in Paderborn geboren) war schon früh von der Arbeit mit Holz fasziniert. Daher war für ihn klar, dass er nach seinem Realschulabschluss eine Tischlerlehre (94-97) machen würde. Nach seinem angehängten Fachabitur und dem Zivildienst arbeitete er ein Jahr als gelernter Tischler. Danach ging der Weg für ihn weiter – mit einem Architekturstudium. Drei Jahre lebte er (2007-2010) als Architekt und (Zitat) „Möbelheini” in Wien, wobei es ihn dann nach München zog. Auch dort war er ein Jahr als …