Alle Artikel in: Design

Dieses Micro-Atelier schwebt in luftiger Höhe

Unten rauschen die Autos vorbei. Gestresste Großstädtler auf dem Weg zur Arbeit. Hoch über ihnen thront der spanische Designer Fernando Abellanas. Sein innovatives Mico-Atelier ist wahrlich nichts für Menschen mit Höhenangst. Text: Sarah Vogelsang, Fotos: © Jose Manuel Pedrajas Unter einer Brücke in Valencia hat der Designer sein Atelier errichtet. Hier in luftiger Höhe, ist Platz für Schreibtisch, Stuhl, Regal und ein paar kleine Accessoires und vor allem – eine Spielwiese für Kreativität. Denn aufgrund steigender Mietpreise bleibt ihm keine andere Wahl, als selbst die Initiative zu ergreifen. Also nutzt er die Nischen, die ihm die urbane Großstadt bietet. Das Pop-Up-Aterlier von Fernando Abellanas Das kleine Kreativbüro hat er auf einem Holzpodest errichtet und mit Rollen versehen, sodass es auf der Brücke hin und her fahren kann. Kurbelt man also an dem Schienensystem lässt sich das Wohnmodul ganz leicht erreichen. Aber selbst das wird Neugierigen nicht helfen. Denn niemand weiß, wo das geheime Atelier verborgen ist. Fernando Abellanas selbst bezeichnet das Projekt als „flüchtige Installation“. Verraten tut er sein Geheimnis nicht. So lange es niemand findet …

Rental Space Tower

Rental Space Tower von Sou Fujimoto

Wie kann unser zukünftiges Wohnen als Mieter aussehen? Einen ganz neuen Ansatz verfolgen das Unternehmen Daito Trust Construction und der japanische Architekt Sou Fujimoto: Auf der Ausstellung House Vision 2016 präsentierten Sie mit ihrem Rental Space Tower kleines Wohnen in einer großen Gemeinschaft. Wie das aussieht? Seht selbst… Text: Laura Geißler, Fotos: Vincent Hecht & Sou Fujimoto Architects Was ist der Rental Space Tower? Das Ziel von Daito Trust Construction und Sou Fujimoto war eine Neudefinition des Miethauses. Dabei gingen sie nach dem Prinzip vor: private Räume verkleinern und öffentlichen Raum (wie etwa Küchen, Bibliotheken und Gärten) vergrößern. Dahinter steckt der Gedanke, dass gemeinsame Bereiche im Haus nicht nur auf Durchgänge beschränkt sein sollen. Die Vorteile des Konzepts Wenn beispielsweise die Küche zum Gemeinschaftsraum wird, kann sie viel luxuriöser ausfallen als in einzelnen Wohnungen verschiedener Mieter – für kleine und große Hobbyköche quasi. Auch ein Wohnzimmer kann dadurch viel mehr Stauraum und Geräumigkeit bieten. Und was bleibt an privatem Wohnraum? Das Schlafzimmer soll auch weiterhin die Intimsphäre wahren. Es ist strikt getrennt von den großen …

Homestory: Anna-Lena von froehlicheszuhause

Seit genau einem Jahr postet Anna-Lena auf ihrem Instagram-Account froehlicheszuhause regelmäßig Bilder von ihrer wunderschönen Altbauwohnung in Rheinland-Pfalz. Mit ihm möchte sie Menschen inspirieren und ihre Freude am Einrichten teilen. Bewusst entschied sie sich damals für einen Instagram Account, da dieser im Gegensatz zu einem Blog weniger zeitaufwendig ist. Sie überlegt jedoch einen YouTube-Kanal über Interior zu starten. Wir sind auf jeden Fall dafür! Und liefern euch mit dieser Homestory den Grund warum. Danke Anna-Lena für die schöne Zusammenarbeit & euch viel Spaß beim Lesen! Interview & Text: Nina Weber; Fotos: Anna-Lena von froehlicheszuhause 5 Fragen an Anna-Lena von froehlicheszuhause Wie würdest du deinen Instagram Feed beschreiben? Die Fotos vom Marokko Urlaub waren eine Ausnahme. Sonst beschränke ich mich auf unsere Wohnung und bleibe den Interior Posts treu. Nächstes Jahr werden ganz viele Bilder zu unserem Umzug in unser Traumhaus, welches wieder ein Altbau sein wird, hinzukommen. Wo shoppst du die schönsten Wohnaccessoires und Möbel? Ich kaufe gerne bei Ikea oder bei diversen Onlineshops ein. Accessoires finde ich häufig auch bei TK Maxx oder Depot. …

Homestory: Sabine von azurweiss.de

Das schöne an unseren Homestories  ist, dass wir die unterschiedlichsten Stile und Einrichtungsvorlieben anderer Menschen kennenlernen. Sabine Wittig beispielsweise,  hat ein echtes Händchen für wunderschöne Blumen-Arrangements. Das ist mir erstmals auf ihrem Wohnblog azurweiss.de aufgefallen. Denn ein Raum wird eben erst richtig lebendig und wohnlich, wenn ein Strauß Wildblumen auf dem Tisch steht oder in unzähligen Vasen verteilt wird. Fotos: azurweiss.de, instagram.com/sabinewittig Und hätte sie nicht ein ebenso gutes Gespür für Interior, hätte ich mir gewünscht, dass sie Floristin geworden wäre. Aber alles geht eben auch nicht. Denn neben ihrem Beruf als PR-Beraterin, hat sie aus ihrer Leidenschaft für liebevolle Deko-Gegenstände einen eigenen Onlineshop eröffnet. Auf lamesa.de findet man Wohn-Accessoires aus kleinen Manufakturen, die sich selbstverständlich auch in dem wunderschönen Zuhause von Sabine wiederfinden – ein Hausbesuch! 6 Fragen an Sabine Wittig von azurweiss.de 1. Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben? Schlicht, hell, luftig – viel Weiß und ein bisschen Vintage. 2. Auf deinem Blog erkennt man schnell deine Vorliebe für Blumen und Pflanzen. Wie setzt du sie am Liebsten in Szene? Am liebsten ganz …

Patricia

Homestory: Patricias erste Wohnung

Gerade erst ist Patricia in ihre erste eigene Wohnung gezogen. Klein – aber oho, denn: Auch wenn Patricia noch nicht lange dort wohnt, können sich ihre vier Wände durchaus jetzt schon sehen lassen. Und wir sind natürlich gespannt, wie die kleine Wohn-Reise weitergeht. Also auf zur Homestory… Text: Laura Geißler, Fotos: Patricia S.   5 Fragen an Patricia Was hast du für die Wohnung noch geplant? Eine kleine Essecke mit einem Tisch und zwei Stühlen fehlt noch. Außerdem möchte ich die weiße Wand über meinem Sofa noch mit Bildern (von DESENIO) gestalten. Wie viele Quadratmeter und Zimmer hat deine Wohnung? Die Wohnung hat ca. 35 bis 40 Quadratmeter. Zimmer hat sie eigentlich nur eines, jedoch mit einem separaten Maisonette-Schlafbereich im oberen Stockwerk – sehr gemütlich. Was ist dein persönlicher Tipp für minuscule living? Wichtig ist, sich zunächst auf das Wesentliche zu beschränken und sich zu überlegen, ob man unnötigen Kram nicht besser gleich entsorgen will. Zudem habe ich den Stauraum unter meinem Bett mit Kisten von Ikea genutzt. Ich achte immer darauf, so viel wie möglich …

Wohnwagon – autarkes Design aus Österreich

Nachdem wir erst vor Kurzem über die Tiny House Bewegung in Europa berichtet haben, bleibt die Frage, wo man diese Häuschen überhaupt herbekommt. Denn selbst Hand anlegen, ist nicht jedermanns Sache. Deswegen servieren wir euch die Lösung auf dem Silbertablett. WOHNWAGON heißt das Designduo aus Österreich, das sich auf den Bau mobiler Behausung spezialisiert hat – Zeit für ein Gespräch … Text: Sarah Vogelsang, Fotos: PR Warum Wohnwagon so erfolgreich ist Wohnwagon das sind Theresa Steininger und Christian Frantal. Während Geschäftsführerin Theresa das Unternehmen vorantreibt, ist Christian operativer Leiter der Werkstatt und für die Umsetzung kreativer Ideen zuständig. Mittlerweile haben sie 12 Tiny Houses verkauft – Tendenz steigend. Die Vision zum autarken Wohnen kam den beiden Gründern bereits im Jahr 2012. Damit waren sie ihrer Zeit weit voraus. Dass ihre Idee eine Zukunft hat, wurde schnell durch Crowdfunding deutlich und verlieh noch einmal neuen Mut und viel Motivation! Im Gespräch mit Theresa Steiniger von Wohnwagon Welcher Gedanke steckt hinter Wohnwagon? Die Idee entstand über den Ärger und die Unzufriedenheit mit der Welt wie sie ist: Stichpunkt …

Container

Container-Haus: klein, günstig, gut?

Das erste eigene Haus: Davon träumen wir Mädels von minuscule living schon jetzt. Doch die Grundstücks- und Baukosten sprengen oft jegliches Budget. Kennt ihr Container-Häuser? Die sehen wir meistens in Amerika oder über Pinterest & Co. Die kleinen Selfmade-Domizile können ganz schön schick daherkommen. Sind sie eine günstige Alternative – und in Deutschland überhaupt erlaubt? Text: Laura Geißler, Fotos: Alexandra Timpau via Design Boom, Architekt: Petr Stolín Unser Musterbeispiel aus der Tschechischen Republik Der Architekt Petr Stolín entwarf das zweigeteilte Haus, das aus vier großen Containern besteht. Der weiß gehaltene Block mit zwei gestapelten Containern dient als Home-Office (genannt Studio), der schwarze Block ist als Wohnraum nutzbar. Dazwischen? Eine Mini-Garten-Oase: Container-Haus in Deutschland – die Rechtslage Die Rechtslage ist bei uns nicht ganz so einfach. Schon wenn wir ein „gewöhnliches” Haus bauen möchten, müssen sämtliche Bestimmungen des jeweiligen Landes und sogar Ortes eingehalten werden. In vielen Gegenden ist z.B. ein Flachdach nicht erlaubt – wie sieht es dann erst mit einem oder mehreren Containern aus? Zunächst müsst ihr ein Grundstück finden, auf dem der gewisse …

5 Mini-Hotspots für Euren Sommerurlaub

Der Sommerurlaub steht vor der Tür und ihr wisst noch nicht wohin es geht? Diese kleinen Hideaways begeistern nicht nur durch ihre Nähe zur Natur, sondern auch durch ihre gemütlichen Räumlichkeiten. Klein und fein – wer zum Beispiel über ein Tiny House nachdenkt, kann den minimalen Lebensstil jetzt entspannt im Urlaub erproben. Unsere Top 5 der kleinsten Urlaubsdomizile – mit doppelt so viel Charme … Vinha da Manta in Portugal Wenn die ersten Sonnenstrahlen das weite Tal durchfluten und die taufrische Luft in der Nase kitzelt, ist es Zeit aufzustehen und das Frühstück auf der Veranda zu genießen. Die großzügige Lodges „Vinha da Manta“ liegt gut zwei Stunden Autofahrt landeinwärts von Porto und ist in die Landschaft eingebettet. Auf hohen Stelzen thronen acht Zelte, die lediglich durch ein Segeltuch von der Wildnis getrennt sind. Hier darf unsere Social-Media geprägte Generation getrost das Handy im Koffer verstauen, denn Netz hat man hier sowieso nicht. Und das ist auch gut so: lieber machen wir morgens Yoga, gehen stundenlang wandern (im Nationalpark „Serra da Estrela“) und genießen abends …

Architektin

Kleines Wohnen: Architektin Paola Bagna im Interview

Bedeutet weniger Wohnraum automatisch weniger Lebensqualität? Und ist kleines Wohnen nur ein Trend, der vergeht? Im Gespräch mit der 36 Jahre alten Architektin Paola Bagna erfahre ich, wie sie die moderne Art zu wohnen und unser Konsumverhalten bewertet. Interview: Laura Geißler, Fotos Berliner Wohnung: Ringo Paulush Seit wann und wo arbeitest du als Architektin? Seit ungefähr zehn Jahren. In dieser Zeit habe ich in Barcelona, London, Berlin, Paris und Abidjan (an der Elfenbeinküste) gelebt und gearbeitet. Und warum bist du Architektin geworden? Ich bin in einem ziemlich seltsamen katalanischen Dorf aufgewachsen: Empuriabrava. Fasziniert von dessen Konstruktionen, war ich zwischen einem Grafikdesign- und Physikstudium unentschlossen. Ganz naiv dachte ich, Architektur wäre ein guter Kompromiss: ein bisschen Kunst und ein bisschen Technik. Nach ein paar Jahren an der Universität habe ich erkannt, dass ein unkontrolliert gebautes Gebäude katastrophale Folgen mit sich bringen kann (in Spanien gibt es viele unglückliche Beispiele). Deshalb ziehe ich es vor, an Projekten zu arbeiten, die bestehende Räume verwandeln, Details große Aufmerksamkeit schenken und bei denen Materialien so gut wie möglich wiederverwendet werden. …

Homestory Claudi minuscule.de

Homestory: Claudi von doitbutdoitnow.de

Mit Claudi von doitbutdoitnow.de beginnen wir eine neue Reihe auf unserem minuscule living Blog! Ab jetzt werden wir euch ab und an kleine Wohnungen anderer minuscule living Leser in Homestories vorstellen. Denn: Was gibt es bitte Schöneres als in die kleinen Heime anderer Interior-Junkies hineingucken zu können? Interview & Text: Nina Weber, Fotos: Claudetta von doitbutdoitnow.de Für den Sprung ins kalte Wasser sagen wir jetzt schon einmal DANKE Claudi! Die Bloggerin startete doitbutdoitnow.de vor drei Jahren als kreativen Ausgleich zum Studium. Ihre Motivation? Andere mit ihren Inhalten zu inspirieren! Denn sie weiß noch genau, wie motivierend es war, bei ihrer ersten eigenen Wohnung Tipps und Einrichtungsideen bei anderen Bloggern zu finden. 5 Fragen an Claudi von doitbutdoitnow.de Woher kommt deine Leidenschaft zum Einrichten? Ich habe schon in meinem Kinderzimmer die Möbel stets umgeräumt oder neu dekoriert (das allerdings nie besonders gut), mit der eigenen Wohnung ging es dann weiter und ich kann einfach nie lange Möbel an ihrem Platz stehen lassen. Mein Blick scheint sich schnell zu langweilen 😉 Was ist dein Lieblingsplatz in der Wohnung …