Alle Artikel in: Design

39 Quadratmeter: ein kleines Nest für Alex & Mariona

Das alte Haus von Alex & Mariona, einem Paar aus Sant Joan de les Abadesses (Katalonien in Spanien), brauchte ein neues Herz. Die wenigen 39 Quadratmeter ließen sie restaurieren und umgestalten. So, dass daraus ein wahrer Designtraum wurde – ein kleines Nest für zwei mit Stil. Text: Laura Geißler, Fotos: Adrià Goula Ins rechte Licht gerückt Schon ein erster Blick genügt und wir wissen: Dieses Mini-Haus ist genial. Alex und seiner Freundin Mariona war es wichtig, die alten Strukturen des Hauses beizubehalten und es trotzdem innovativ zu verändern. Ein erster Schritt? Mehr Licht! Aus einem dunklen Loch wurde durch großfläches ein helles Wunder. Der helle, leicht gräuliche Holzboden, die hellen Innenwände aus Holz und die Holzdecke aus dem gleichen Material gehen optisch nahtlos ineinander über. Puristisches Innenleben – ein kleines Nest Im Schlafzimmer gibt es nicht viel zu sehen – warum auch? Es ist zum Schlafen da, um seine Ruhe zu genießen und dem stressigen Alltag zu entfliehen. Deshalb entschied sich das Paar für die schlichte Variante – ein kleines Nest, das durch die Holzverkleidung unheimlich …

Future perfect! Willkommen im Pink Moon Saloon

Seitdem ich gestern Abend durch unseren Pinterest Feed gescrollt habe, bin ich schockverliebt. Das schmale Haus eingeklemmt zwischen hohen Backsteingebäuden hat sofort mein Interesse geweckt. Denn das Restaurant „Pink Moon Saloon“ ist  ein kleines Architekturwunder. Die Hütte, die sich so clever  versteckt, steht nämlich mitten im Großstadtjungel von Adelaide. Text: Sarah Vogelsang, Fotos: Pink Moon Saloon Willkommen im Pink Moon Saloon Was das Tiny House Movement angeht, sind uns die Australier bereits einige Schritte voraus. Während sich in Deutschland viele erst noch mit der Idee anfreunden müssen sich langfristig zu verkleinern, erreicht das tiny living in Australien schon ein ganz anderes Level. Denn hier wird kleiner Lebensraum gemeinsam zelebriert. Im Pink Moon Saloon gibt es alles, was den lässigen Lebensstil von Australiern so ausmacht. Stilvolles, urbanes Design, kühles Craft Beer und Slow Food überm Feuerholz. Dank des kleinen Raumes ist das ganze auch noch urgemütlich und Gäste kommen schnell in Kontakt. Wenn wir könnten, würden wir gleich den nächsten Flieger buchen. Wer von euch in Zukunft vorhat nach Australien zu fliegen, für den ist das …

„Tiny Houses In The City“

Buchtipp: „Tiny Houses In The City“ über cleveres Leben in der Stadt

Auf der ganzen Welt erleben Städte eine Renaissance – der Trend: Das urbane Wohnen wird kleiner, dichter, schlauer. Nach und nach passen wir Menschen uns an dem Zustrom in die städtischen Gebiete an. Wie das aussehen kann und welches Potential kleine Häuser in Städten haben, zeigt Autorin Mimi Zeiger in ihrem inspirierenden Buch „Tiny Houses In The City“. Text: Laura Geißler, Fotos: siehe Credit in BU In ihrem neuesten Buch beschreibt Mimi Zeiger die winzige Hausbewegung durch die Linse des Großstadtlebens. Wie kann man maximal kompfortabel bauen und wohnen, wenn man zwischen zwei Häusern nur minimalen Platz hat? Eine echte Herausforderung! Mit dieser Frage im Gepäck hat sich die Autorin auf die Suche gemacht nach kleinen Wohn-Wundern, die zwar meist komplett aus ihrem Umfeld herausstechen, aber viel zu bieten haben: seien es bewegliche Wände, multifunktionale Möbel oder versteckte Speicher. Und weil hier klasse Designer am Werk waren, seht ihr in diesem Buch kompaktes Wohnen auf hohem Niveau…  Hier einige Impressionen aus dem Buch __________________________________________________________________ Die Autorin Mimi Zeiger… … ist Journalistin sowie Kritikerin. Sie ist …

Moosbild kaufen | styleGREEN | minuscule.de

Wo kann ich ein Moosbild kaufen? styleGREEN im Interview

Pflanzen geben unseren kleinen Wohnungen etwas Lebendiges und Frisches. Viele von uns – mich leider eingeschlossen – besitzen aber keinen grünen Daumen. Die Jungs und Mädels von styleGREEN haben dafür die Lösung: Sie gestalten Bilder aus konservierten Pflanzen, die keine Pflege brauchen und individuell gestaltet werden können. Dank ihnen können wir „Nicht-Gründäumler“ einfach ein Pflanzen- oder Moosbild kaufen und so mehr Leben in unsere vier Wände zaubern. Ein Traum! Interview & Text: Nina Weber; Fotos: styleGREEN.de Ich habe dem Gründer Niklas ein paar Fragen zu dieser tollen Idee gestellt. Wir sagen DANKE Niklas und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen! 1. Wie kam es zu der Idee von styleGREEN? Vor genau drei Jahren ging es mit styleGREEN los. Wir hatten zum damaligen Zeitpunkt die Firma FlowerBox mit lebendigen Pflanzen für die Wand gerade verkauft und hatten uns bewusst mit der Idee auf eine neue Nische eingelassen: Echte, natürlich konservierte Pflanzen und Moose für die Wand. Der Markt mit lebendigen Pflanzen ist sehr komplex und es gibt viel Wettbewerb. Da kamen wir auf die Idee, weiter mit …

Hausboote | Gestalten Verlag | minuscule.de

Buchtipp: „Rock The Boat“ zeigt Hausboote auf der ganzen Welt

Sie fungieren als Fähre, bieten Urlaubern eine abenteuerliche Unterkunft oder schenken Minimalisten ein gemütliches Zuhause. Hausboote werden immer beliebter. Viele werden den neuen Wohn-Trend vielleicht von den Grachten in Amsterdam kennen. Auf wenigen Quadratmetern wird man sich bewusst, wie wenig eigentlich nur nötig ist, um zufrieden leben zu können. Text: Nina Weber; Fotos: siehe Credits in BU Passend zum Trend des mobilen Wohnens veröffentlicht der Gestalten Verlag heute das Buch „Rock the Boat. Boats, Cabins and Homes on the Water“. Es erzählt Geschichten von kleinen Hausbooten in verschiedenen Ländern und gibt Einblicke in die schönsten Wasserhäuser weltweit. Hier ein paar Einblicke in die mobilen Wohnungswunder: Weitere minuscule living Leseinspirationen findet ihr hier.

Dieses Micro-Atelier schwebt in luftiger Höhe

Unten rauschen die Autos vorbei. Gestresste Großstädtler auf dem Weg zur Arbeit. Hoch über ihnen thront der spanische Designer Fernando Abellanas. Sein innovatives Mico-Atelier ist wahrlich nichts für Menschen mit Höhenangst. Text: Sarah Vogelsang, Fotos: © Jose Manuel Pedrajas Unter einer Brücke in Valencia hat der Designer sein Atelier errichtet. Hier in luftiger Höhe, ist Platz für Schreibtisch, Stuhl, Regal und ein paar kleine Accessoires und vor allem – eine Spielwiese für Kreativität. Denn aufgrund steigender Mietpreise bleibt ihm keine andere Wahl, als selbst die Initiative zu ergreifen. Also nutzt er die Nischen, die ihm die urbane Großstadt bietet. Das Pop-Up-Aterlier von Fernando Abellanas Das kleine Kreativbüro hat er auf einem Holzpodest errichtet und mit Rollen versehen, sodass es auf der Brücke hin und her fahren kann. Kurbelt man also an dem Schienensystem lässt sich das Wohnmodul ganz leicht erreichen. Aber selbst das wird Neugierigen nicht helfen. Denn niemand weiß, wo das geheime Atelier verborgen ist. Fernando Abellanas selbst bezeichnet das Projekt als „flüchtige Installation“. Verraten tut er sein Geheimnis nicht. So lange es niemand findet …

Rental Space Tower

Rental Space Tower von Sou Fujimoto

Wie kann unser zukünftiges Wohnen als Mieter aussehen? Einen ganz neuen Ansatz verfolgen das Unternehmen Daito Trust Construction und der japanische Architekt Sou Fujimoto: Auf der Ausstellung House Vision 2016 präsentierten Sie mit ihrem Rental Space Tower kleines Wohnen in einer großen Gemeinschaft. Wie das aussieht? Seht selbst… Text: Laura Geißler, Fotos: Vincent Hecht & Sou Fujimoto Architects Was ist der Rental Space Tower? Das Ziel von Daito Trust Construction und Sou Fujimoto war eine Neudefinition des Miethauses. Dabei gingen sie nach dem Prinzip vor: private Räume verkleinern und öffentlichen Raum (wie etwa Küchen, Bibliotheken und Gärten) vergrößern. Dahinter steckt der Gedanke, dass gemeinsame Bereiche im Haus nicht nur auf Durchgänge beschränkt sein sollen. Die Vorteile des Konzepts Wenn beispielsweise die Küche zum Gemeinschaftsraum wird, kann sie viel luxuriöser ausfallen als in einzelnen Wohnungen verschiedener Mieter – für kleine und große Hobbyköche quasi. Auch ein Wohnzimmer kann dadurch viel mehr Stauraum und Geräumigkeit bieten. Und was bleibt an privatem Wohnraum? Das Schlafzimmer soll auch weiterhin die Intimsphäre wahren. Es ist strikt getrennt von den großen …

Homestory: Anna-Lena von froehlicheszuhause

Seit genau einem Jahr postet Anna-Lena auf ihrem Instagram-Account froehlicheszuhause regelmäßig Bilder von ihrer wunderschönen Altbauwohnung in Rheinland-Pfalz. Mit ihm möchte sie Menschen inspirieren und ihre Freude am Einrichten teilen. Bewusst entschied sie sich damals für einen Instagram Account, da dieser im Gegensatz zu einem Blog weniger zeitaufwendig ist. Sie überlegt jedoch einen YouTube-Kanal über Interior zu starten. Wir sind auf jeden Fall dafür! Und liefern euch mit dieser Homestory den Grund warum. Danke Anna-Lena für die schöne Zusammenarbeit & euch viel Spaß beim Lesen! Interview & Text: Nina Weber; Fotos: Anna-Lena von froehlicheszuhause 5 Fragen an Anna-Lena von froehlicheszuhause Wie würdest du deinen Instagram Feed beschreiben? Die Fotos vom Marokko Urlaub waren eine Ausnahme. Sonst beschränke ich mich auf unsere Wohnung und bleibe den Interior Posts treu. Nächstes Jahr werden ganz viele Bilder zu unserem Umzug in unser Traumhaus, welches wieder ein Altbau sein wird, hinzukommen. Wo shoppst du die schönsten Wohnaccessoires und Möbel? Ich kaufe gerne bei Ikea oder bei diversen Onlineshops ein. Accessoires finde ich häufig auch bei TK Maxx oder Depot. …

Homestory: Sabine von azurweiss.de

Das schöne an unseren Homestories  ist, dass wir die unterschiedlichsten Stile und Einrichtungsvorlieben anderer Menschen kennenlernen. Sabine Wittig beispielsweise,  hat ein echtes Händchen für wunderschöne Blumen-Arrangements. Das ist mir erstmals auf ihrem Wohnblog azurweiss.de aufgefallen. Denn ein Raum wird eben erst richtig lebendig und wohnlich, wenn ein Strauß Wildblumen auf dem Tisch steht oder in unzähligen Vasen verteilt wird. Fotos: azurweiss.de, instagram.com/sabinewittig Und hätte sie nicht ein ebenso gutes Gespür für Interior, hätte ich mir gewünscht, dass sie Floristin geworden wäre. Aber alles geht eben auch nicht. Denn neben ihrem Beruf als PR-Beraterin, hat sie aus ihrer Leidenschaft für liebevolle Deko-Gegenstände einen eigenen Onlineshop eröffnet. Auf lamesa.de findet man Wohn-Accessoires aus kleinen Manufakturen, die sich selbstverständlich auch in dem wunderschönen Zuhause von Sabine wiederfinden – ein Hausbesuch! 6 Fragen an Sabine Wittig von azurweiss.de 1. Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben? Schlicht, hell, luftig – viel Weiß und ein bisschen Vintage. 2. Auf deinem Blog erkennt man schnell deine Vorliebe für Blumen und Pflanzen. Wie setzt du sie am Liebsten in Szene? Am liebsten ganz …

Patricia

Homestory: Patricias erste Wohnung

Gerade erst ist Patricia in ihre erste eigene Wohnung gezogen. Klein – aber oho, denn: Auch wenn Patricia noch nicht lange dort wohnt, können sich ihre vier Wände durchaus jetzt schon sehen lassen. Und wir sind natürlich gespannt, wie die kleine Wohn-Reise weitergeht. Also auf zur Homestory… Text: Laura Geißler, Fotos: Patricia S.   5 Fragen an Patricia Was hast du für die Wohnung noch geplant? Eine kleine Essecke mit einem Tisch und zwei Stühlen fehlt noch. Außerdem möchte ich die weiße Wand über meinem Sofa noch mit Bildern (von DESENIO) gestalten. Wie viele Quadratmeter und Zimmer hat deine Wohnung? Die Wohnung hat ca. 35 bis 40 Quadratmeter. Zimmer hat sie eigentlich nur eines, jedoch mit einem separaten Maisonette-Schlafbereich im oberen Stockwerk – sehr gemütlich. Was ist dein persönlicher Tipp für minuscule living? Wichtig ist, sich zunächst auf das Wesentliche zu beschränken und sich zu überlegen, ob man unnötigen Kram nicht besser gleich entsorgen will. Zudem habe ich den Stauraum unter meinem Bett mit Kisten von Ikea genutzt. Ich achte immer darauf, so viel wie möglich …