Alle Artikel in: Design

Reiselustig? So schön sind die neuen Design-Hostels

Seien wir ehrlich: Eigentlich sind Jugendherbergen nicht die erste Wahl, wenn es um die Suche einer geeigneten Unterkunft geht. Schon bei dem Wort wird ein ganzes Gedankenkarussell in Gang gesetzt, oft kein positives. Doch dank der neuen Design Hostels, die sich jetzt in den Metropolen von Berlin bis Moskau tummeln, wird das Image der Herbergen neu inszeniert. Denn die stilsicheren Hostels machen so manch einem Boutique-Hotel und der ein oder anderen Ferienwohnung Konkurrenz. Das sind unsere drei Favoriten in Europa … Design Hostel „The Long Story Short“ Zugegeben, dieses Hostel liegt nicht direkt in einer der Mega-Metropolen, dafür in einer umso gemütlicheren Kleinstadt in Tschechien, die bei Studenten sehr beliebt ist. Vielleicht perfekt als Zwischenstopp nach Wien, Prag oder Warschau? Denn das „Long Story Short“ ist an sich schon eine Reise wert. In einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert befindet sich das sonst so moderne Hostel mit großzügigen Doppel- und Mehrbettzimmern und einem eigenen kleinen Café. Alle Räume sind freundlich und hell eingerichtet, sodass man neben Reiselust, neuen Freundschaften und kulturellen Highlights noch eine große Portion …

Mini-Hütten

Mini-Hütten für Londons Städter

Mehr Wohnraum für alle Städter – dieses Motto verfolgt das Shed Project, indem leerstehende Fabrik- und Bürogebäude in London mit Mini-Hütten ausgestattet werden. Der Wohnungsmarkt in London ist hart umkämpft, gleichzeitig stehen zahlreiche Gebäude leer. Da kommen die Micro-Apartments gerade richtig! Text: Laura Geißler, Fotos: David Jensen, Video: Dezeen Video Credit: © Dezeen Warum interessieren uns die Mini-Hütten in London? Nicht nur London hat das Problem mit überteuertem oder erst gar nicht vorhandenem Wohnraum – auch in Deutschland wird Wohnen immer mehr zum reinsten Luxus. Eine Idee, diesem Negativtrend entgegenzuwirken, hatten das Londoner Designbüro Studio Bark und die Hausverwaltungsgesellschaft Lowe Guardians: preiswerte Microapartments für flexible Mieter schaffen, die kurzfristig nach zentralem Wohnraum suchen – und diese Mini-Hütten stehen in leeren Fabrik- und Bürogebäuden. Wäre eine Idee für uns, oder? Zudem soll das Projekt die Obdachlosigkeit in London verringern und auch eine Lösung für die Flüchtlingskrise darstellen. Daumen hoch von uns! Die Fakten Wie ihr im Video erkennen könnt, bestehen die Mini-Hütten (= sheds) aus vorgefertigen Modulen (aus Lammwolle, Sperrholzplatten und recyceltem Polyester). Diese können so …

Zimmer

Wo? Paris. Was? 2 Zimmer in 1.

Schon einmal haben wir über ein Interior-Phänomen im 10. Arrondissement in Paris berichtet. Als wäre das nicht schon Highlight genug, gibt es dort ein zweites Wohn-Wunder des französischen Interiorstudio Batiik: ein 32-Quadratmeter-Zimmer mit einem Kubus, der zwei Zimmer plus Kleiderschrank beinhaltet. Augen auf und staunen! Text: Laura Geißler, Fotos: Bertrand Fompeyrine Das Projekt Achille – Zimmer-Zahl nach Wunsch Ursprünglich war der Käufer dieses alten Schmuckstücks Besitzer von zwei Zimmern – wobei die beiden Wohnräume für ihn aber zu separiert voneinander waren und die Wände viel Platz raubten. Nach einiger Zeit entschied er sich für einen Umbau: Er ließ die Trennwand zwischen beiden Zimmern einreißen. Doch nur einen Raum für Küche, Wohnzimmer UND Schlafzimmer plus kleinem Bad wollte er nicht. Batiik Studio hatte die perfekte Lösung für ihn: ein platzsparender Raumkubus, der Schlafzimmer, Kleiderschrank und Badezimmer in einem ist! Topshot-Ansicht: die Aufteilung der Zimmer Hier ein Blick in die Aufzeichnungen für die Planung der Zimmer: Wir sehen genau, wie wenig Platz der Kubus im Raum einnimmt.Insgesamt lässt er den Raum großzügiger wirken und passt sich an. …

39 Quadratmeter: ein kleines Nest für Alex & Mariona

Das alte Haus von Alex & Mariona, einem Paar aus Sant Joan de les Abadesses (Katalonien in Spanien), brauchte ein neues Herz. Die wenigen 39 Quadratmeter ließen sie restaurieren und umgestalten. So, dass daraus ein wahrer Designtraum wurde – ein kleines Nest für zwei mit Stil. Text: Laura Geißler, Fotos: Adrià Goula Ins rechte Licht gerückt Schon ein erster Blick genügt und wir wissen: Dieses Mini-Haus ist genial. Alex und seiner Freundin Mariona war es wichtig, die alten Strukturen des Hauses beizubehalten und es trotzdem innovativ zu verändern. Ein erster Schritt? Mehr Licht! Aus einem dunklen Loch wurde durch großfläches ein helles Wunder. Der helle, leicht gräuliche Holzboden, die hellen Innenwände aus Holz und die Holzdecke aus dem gleichen Material gehen optisch nahtlos ineinander über. Puristisches Innenleben – ein kleines Nest Im Schlafzimmer gibt es nicht viel zu sehen – warum auch? Es ist zum Schlafen da, um seine Ruhe zu genießen und dem stressigen Alltag zu entfliehen. Deshalb entschied sich das Paar für die schlichte Variante – ein kleines Nest, das durch die Holzverkleidung unheimlich …

Future perfect! Willkommen im Pink Moon Saloon

Seitdem ich gestern Abend durch unseren Pinterest Feed gescrollt habe, bin ich schockverliebt. Das schmale Haus eingeklemmt zwischen hohen Backsteingebäuden hat sofort mein Interesse geweckt. Denn das Restaurant „Pink Moon Saloon“ ist  ein kleines Architekturwunder. Die Hütte, die sich so clever  versteckt, steht nämlich mitten im Großstadtjungel von Adelaide. Text: Sarah Vogelsang, Fotos: Pink Moon Saloon Willkommen im Pink Moon Saloon Was das Tiny House Movement angeht, sind uns die Australier bereits einige Schritte voraus. Während sich in Deutschland viele erst noch mit der Idee anfreunden müssen sich langfristig zu verkleinern, erreicht das tiny living in Australien schon ein ganz anderes Level. Denn hier wird kleiner Lebensraum gemeinsam zelebriert. Im Pink Moon Saloon gibt es alles, was den lässigen Lebensstil von Australiern so ausmacht. Stilvolles, urbanes Design, kühles Craft Beer und Slow Food überm Feuerholz. Dank des kleinen Raumes ist das ganze auch noch urgemütlich und Gäste kommen schnell in Kontakt. Wenn wir könnten, würden wir gleich den nächsten Flieger buchen. Wer von euch in Zukunft vorhat nach Australien zu fliegen, für den ist das …

„Tiny Houses In The City“

Buchtipp: „Tiny Houses In The City“ über cleveres Leben in der Stadt

Auf der ganzen Welt erleben Städte eine Renaissance – der Trend: Das urbane Wohnen wird kleiner, dichter, schlauer. Nach und nach passen wir Menschen uns an dem Zustrom in die städtischen Gebiete an. Wie das aussehen kann und welches Potential kleine Häuser in Städten haben, zeigt Autorin Mimi Zeiger in ihrem inspirierenden Buch „Tiny Houses In The City“. Text: Laura Geißler, Fotos: siehe Credit in BU In ihrem neuesten Buch beschreibt Mimi Zeiger die winzige Hausbewegung durch die Linse des Großstadtlebens. Wie kann man maximal kompfortabel bauen und wohnen, wenn man zwischen zwei Häusern nur minimalen Platz hat? Eine echte Herausforderung! Mit dieser Frage im Gepäck hat sich die Autorin auf die Suche gemacht nach kleinen Wohn-Wundern, die zwar meist komplett aus ihrem Umfeld herausstechen, aber viel zu bieten haben: seien es bewegliche Wände, multifunktionale Möbel oder versteckte Speicher. Und weil hier klasse Designer am Werk waren, seht ihr in diesem Buch kompaktes Wohnen auf hohem Niveau…  Hier einige Impressionen aus dem Buch __________________________________________________________________ Die Autorin Mimi Zeiger… … ist Journalistin sowie Kritikerin. Sie ist …

Moosbild kaufen | styleGREEN | minuscule.de

Wo kann ich ein Moosbild kaufen? styleGREEN im Interview

Pflanzen geben unseren kleinen Wohnungen etwas Lebendiges und Frisches. Viele von uns – mich leider eingeschlossen – besitzen aber keinen grünen Daumen. Die Jungs und Mädels von styleGREEN haben dafür die Lösung: Sie gestalten Bilder aus konservierten Pflanzen, die keine Pflege brauchen und individuell gestaltet werden können. Dank ihnen können wir „Nicht-Gründäumler“ einfach ein Pflanzen- oder Moosbild kaufen und so mehr Leben in unsere vier Wände zaubern. Ein Traum! Interview & Text: Nina Weber; Fotos: styleGREEN.de Ich habe dem Gründer Niklas ein paar Fragen zu dieser tollen Idee gestellt. Wir sagen DANKE Niklas und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen! 1. Wie kam es zu der Idee von styleGREEN? Vor genau drei Jahren ging es mit styleGREEN los. Wir hatten zum damaligen Zeitpunkt die Firma FlowerBox mit lebendigen Pflanzen für die Wand gerade verkauft und hatten uns bewusst mit der Idee auf eine neue Nische eingelassen: Echte, natürlich konservierte Pflanzen und Moose für die Wand. Der Markt mit lebendigen Pflanzen ist sehr komplex und es gibt viel Wettbewerb. Da kamen wir auf die Idee, weiter mit …

Hausboote | Gestalten Verlag | minuscule.de

Buchtipp: „Rock The Boat“ zeigt Hausboote auf der ganzen Welt

Sie fungieren als Fähre, bieten Urlaubern eine abenteuerliche Unterkunft oder schenken Minimalisten ein gemütliches Zuhause. Hausboote werden immer beliebter. Viele werden den neuen Wohn-Trend vielleicht von den Grachten in Amsterdam kennen. Auf wenigen Quadratmetern wird man sich bewusst, wie wenig eigentlich nur nötig ist, um zufrieden leben zu können. Text: Nina Weber; Fotos: siehe Credits in BU Passend zum Trend des mobilen Wohnens veröffentlicht der Gestalten Verlag heute das Buch „Rock the Boat. Boats, Cabins and Homes on the Water“. Es erzählt Geschichten von kleinen Hausbooten in verschiedenen Ländern und gibt Einblicke in die schönsten Wasserhäuser weltweit. Hier ein paar Einblicke in die mobilen Wohnungswunder: Weitere minuscule living Leseinspirationen findet ihr hier.

Dieses Micro-Atelier schwebt in luftiger Höhe

Unten rauschen die Autos vorbei. Gestresste Großstädtler auf dem Weg zur Arbeit. Hoch über ihnen thront der spanische Designer Fernando Abellanas. Sein innovatives Mico-Atelier ist wahrlich nichts für Menschen mit Höhenangst. Text: Sarah Vogelsang, Fotos: © Jose Manuel Pedrajas Unter einer Brücke in Valencia hat der Designer sein Atelier errichtet. Hier in luftiger Höhe, ist Platz für Schreibtisch, Stuhl, Regal und ein paar kleine Accessoires und vor allem – eine Spielwiese für Kreativität. Denn aufgrund steigender Mietpreise bleibt ihm keine andere Wahl, als selbst die Initiative zu ergreifen. Also nutzt er die Nischen, die ihm die urbane Großstadt bietet. Das Pop-Up-Aterlier von Fernando Abellanas Das kleine Kreativbüro hat er auf einem Holzpodest errichtet und mit Rollen versehen, sodass es auf der Brücke hin und her fahren kann. Kurbelt man also an dem Schienensystem lässt sich das Wohnmodul ganz leicht erreichen. Aber selbst das wird Neugierigen nicht helfen. Denn niemand weiß, wo das geheime Atelier verborgen ist. Fernando Abellanas selbst bezeichnet das Projekt als „flüchtige Installation“. Verraten tut er sein Geheimnis nicht. So lange es niemand findet …

Rental Space Tower

Rental Space Tower von Sou Fujimoto

Wie kann unser zukünftiges Wohnen als Mieter aussehen? Einen ganz neuen Ansatz verfolgen das Unternehmen Daito Trust Construction und der japanische Architekt Sou Fujimoto: Auf der Ausstellung House Vision 2016 präsentierten Sie mit ihrem Rental Space Tower kleines Wohnen in einer großen Gemeinschaft. Wie das aussieht? Seht selbst… Text: Laura Geißler, Fotos: Vincent Hecht & Sou Fujimoto Architects Was ist der Rental Space Tower? Das Ziel von Daito Trust Construction und Sou Fujimoto war eine Neudefinition des Miethauses. Dabei gingen sie nach dem Prinzip vor: private Räume verkleinern und öffentlichen Raum (wie etwa Küchen, Bibliotheken und Gärten) vergrößern. Dahinter steckt der Gedanke, dass gemeinsame Bereiche im Haus nicht nur auf Durchgänge beschränkt sein sollen. Die Vorteile des Konzepts Wenn beispielsweise die Küche zum Gemeinschaftsraum wird, kann sie viel luxuriöser ausfallen als in einzelnen Wohnungen verschiedener Mieter – für kleine und große Hobbyköche quasi. Auch ein Wohnzimmer kann dadurch viel mehr Stauraum und Geräumigkeit bieten. Und was bleibt an privatem Wohnraum? Das Schlafzimmer soll auch weiterhin die Intimsphäre wahren. Es ist strikt getrennt von den großen …