Autor: Laura Geissler

Rental Space Tower

Rental Space Tower von Sou Fujimoto

Wie kann unser zukünftiges Wohnen als Mieter aussehen? Einen ganz neuen Ansatz verfolgen das Unternehmen Daito Trust Construction und der japanische Architekt Sou Fujimoto: Auf der Ausstellung House Vision 2016 präsentierten Sie mit ihrem Rental Space Tower kleines Wohnen in einer großen Gemeinschaft. Wie das aussieht? Seht selbst… Text: Laura Geißler, Fotos: Vincent Hecht & Sou Fujimoto Architects Was ist der Rental Space Tower? Das Ziel von Daito Trust Construction und Sou Fujimoto war eine Neudefinition des Miethauses. Dabei gingen sie nach dem Prinzip vor: private Räume verkleinern und öffentlichen Raum (wie etwa Küchen, Bibliotheken und Gärten) vergrößern. Dahinter steckt der Gedanke, dass gemeinsame Bereiche im Haus nicht nur auf Durchgänge beschränkt sein sollen. Die Vorteile des Konzepts Wenn beispielsweise die Küche zum Gemeinschaftsraum wird, kann sie viel luxuriöser ausfallen als in einzelnen Wohnungen verschiedener Mieter – für kleine und große Hobbyköche quasi. Auch ein Wohnzimmer kann dadurch viel mehr Stauraum und Geräumigkeit bieten. Und was bleibt an privatem Wohnraum? Das Schlafzimmer soll auch weiterhin die Intimsphäre wahren. Es ist strikt getrennt von den großen …

Patricia

Homestory: Patricias erste Wohnung

Gerade erst ist Patricia in ihre erste eigene Wohnung gezogen. Klein – aber oho, denn: Auch wenn Patricia noch nicht lange dort wohnt, können sich ihre vier Wände durchaus jetzt schon sehen lassen. Und wir sind natürlich gespannt, wie die kleine Wohn-Reise weitergeht. Also auf zur Homestory… Text: Laura Geißler, Fotos: Patricia S.   5 Fragen an Patricia Was hast du für die Wohnung noch geplant? Eine kleine Essecke mit einem Tisch und zwei Stühlen fehlt noch. Außerdem möchte ich die weiße Wand über meinem Sofa noch mit Bildern (von DESENIO) gestalten. Wie viele Quadratmeter und Zimmer hat deine Wohnung? Die Wohnung hat ca. 35 bis 40 Quadratmeter. Zimmer hat sie eigentlich nur eines, jedoch mit einem separaten Maisonette-Schlafbereich im oberen Stockwerk – sehr gemütlich. Was ist dein persönlicher Tipp für minuscule living? Wichtig ist, sich zunächst auf das Wesentliche zu beschränken und sich zu überlegen, ob man unnötigen Kram nicht besser gleich entsorgen will. Zudem habe ich den Stauraum unter meinem Bett mit Kisten von Ikea genutzt. Ich achte immer darauf, so viel wie möglich …

Container

Container-Haus: klein, günstig, gut?

Das erste eigene Haus: Davon träumen wir Mädels von minuscule living schon jetzt. Doch die Grundstücks- und Baukosten sprengen oft jegliches Budget. Kennt ihr Container-Häuser? Die sehen wir meistens in Amerika oder über Pinterest & Co. Die kleinen Selfmade-Domizile können ganz schön schick daherkommen. Sind sie eine günstige Alternative – und in Deutschland überhaupt erlaubt? Text: Laura Geißler, Fotos: Alexandra Timpau via Design Boom, Architekt: Petr Stolín Unser Musterbeispiel aus der Tschechischen Republik Der Architekt Petr Stolín entwarf das zweigeteilte Haus, das aus vier großen Containern besteht. Der weiß gehaltene Block mit zwei gestapelten Containern dient als Home-Office (genannt Studio), der schwarze Block ist als Wohnraum nutzbar. Dazwischen? Eine Mini-Garten-Oase: Container-Haus in Deutschland – die Rechtslage Die Rechtslage ist bei uns nicht ganz so einfach. Schon wenn wir ein „gewöhnliches” Haus bauen möchten, müssen sämtliche Bestimmungen des jeweiligen Landes und sogar Ortes eingehalten werden. In vielen Gegenden ist z.B. ein Flachdach nicht erlaubt – wie sieht es dann erst mit einem oder mehreren Containern aus? Zunächst müsst ihr ein Grundstück finden, auf dem der gewisse …

Architektin

Kleines Wohnen: Architektin Paola Bagna im Interview

Bedeutet weniger Wohnraum automatisch weniger Lebensqualität? Und ist kleines Wohnen nur ein Trend, der vergeht? Im Gespräch mit der 36 Jahre alten Architektin Paola Bagna erfahre ich, wie sie die moderne Art zu wohnen und unser Konsumverhalten bewertet. Interview: Laura Geißler, Fotos Berliner Wohnung: Ringo Paulush Seit wann und wo arbeitest du als Architektin? Seit ungefähr zehn Jahren. In dieser Zeit habe ich in Barcelona, London, Berlin, Paris und Abidjan (an der Elfenbeinküste) gelebt und gearbeitet. Und warum bist du Architektin geworden? Ich bin in einem ziemlich seltsamen katalanischen Dorf aufgewachsen: Empuriabrava. Fasziniert von dessen Konstruktionen, war ich zwischen einem Grafikdesign- und Physikstudium unentschlossen. Ganz naiv dachte ich, Architektur wäre ein guter Kompromiss: ein bisschen Kunst und ein bisschen Technik. Nach ein paar Jahren an der Universität habe ich erkannt, dass ein unkontrolliert gebautes Gebäude katastrophale Folgen mit sich bringen kann (in Spanien gibt es viele unglückliche Beispiele). Deshalb ziehe ich es vor, an Projekten zu arbeiten, die bestehende Räume verwandeln, Details große Aufmerksamkeit schenken und bei denen Materialien so gut wie möglich wiederverwendet werden. …

Zimmer

6 wichtige Dinge für ein kleines WG-Zimmer

Wohin mit meinen Klamotten? Was mache ich bloß mit den ganzen Vorrats-Einkäufen für Bad & Co.? Und wo soll ich eigentlich essen? Wenn ihr euch diese Fragen auch schon gestellt habt, weil ihr in einer WG und einem kleinen Zimmer lebt, dann seid ihr hier richtig: Ich zeige euch die 6 Dinge, die euch das Wohnen erleichtern! Text: Laura Geißler, Fotos: Laura Geißler, www.unsplash.com 1. Garderobenhaken für die Tür Wer kennt sie nicht? Die guten alten Garderobenhaken an unseren Zimmertüren. Manchmal habe ich das Gefühl, sie sind mittlerweile aus der Mode gekommen. Aber praktisch sind sie dafür umso mehr – ein Grund, warum ich dieses Modell von IKEA von meinem Mitbewohner übernommen habe. Hier hängt alles, was nicht mehr an unsere WG-Garderobe im Flur passt und was schnell zur Hand sein muss, wenn ich die Wohnung verlasse.  2. Schuhablage Ganze Wände mit Schuhregalen, wie es einige Blogger bevorzugen, finde ich persönlich äußerst undekorativ. Deshalb habe ich viele meiner Schuhe in Schubladen, Körben usw. untergebracht. Für einige Treter, die nicht in unseren Flur passen und die …

Kleiderschrank aufräumen? Jennifer von flatmaids.de verrät ihre 3 besten Tricks

Es ist eine nicht enden wollende Reise: der Weg zu einem ordentlichen Kleiderschrank. Oft reicht der Platz für einen richtigen Schrank mit Schiebetüren in unseren kleinen Wohnungen gar nicht aus – dann müssen Kommode & Co. herhalten. Was dennoch jeder von uns beachten kann, um ein wenig Ordnung zu zaubern, verrät uns Jennifer vom Blog flatmaids. Text: Jennifer Seelig & Laura Geißler, Fotos: Jennifer Seelig Irgendwie ist doch in jedem Kleiderschrank zu wenig Platz. Ich hab jetzt eine neue Falttechnik und platzsparende Bügel und alles ist viel übersichtlicher. Von meiner Inspirationsquelle für mehr Ordnung und ihrer Ausmist-Taktik habe ich euch ja schon Anfang der Woche erzählt. Jetzt kommt quasi die Kür: den Kleiderschrank so einräumen, dass man all die glücklichmachenden Sachen auch sehen kann. Den Kleiderschrank aufräumen: die besten Tipps & Tricks 1. Hochkant stapeln Bislang hab ich meine Klamotten immer so zusammengelegt, wie meine Mami mir es beigebracht hat und sie dann in den Malm-Kommoden bzw. im Regal gestapelt. (Ja, ich hab das Glück, einen Raum nur für Klamotten zu haben.) Aber gerade wenn …

Möbel

Designer Gunnar Brand – mit MOEBEL COMPAGNIE

„Unsere Leidenschaft ist es, Möbel zu gestalten, die in ihrer Form und Materialität langlebig sind und mit dem Besitzer altern können – das ist unser Anspruch. Unsere Möbel sollen Menschen berühren sowie den Alltag verschönern und erleichtern.” So lautet die Philosophie des Labels Moebel Compagnie, das Gunnar Brand 2012 gründete. Ich habe mit dem Tischler, Architekten und Möbel-Designer gesprochen und gefragt, was ihn antreibt, was „Möbel designen” überhaupt bedeutet – und wie er multifunktionales Wohnen beurteilt. Erfahrt mehr über den Mann hinter der Marke… Text: Laura Geißler, Fotos: Elena Henrich, Video: Gunnar Brand Kreativ, zielstrebig & ambitioniert – Gunnars Background Gunnar (1977 in Paderborn geboren) war schon früh von der Arbeit mit Holz fasziniert. Daher war für ihn klar, dass er nach seinem Realschulabschluss eine Tischlerlehre (94-97) machen würde. Nach seinem angehängten Fachabitur und dem Zivildienst arbeitete er ein Jahr als gelernter Tischler. Danach ging der Weg für ihn weiter – mit einem Architekturstudium. Drei Jahre lebte er (2007-2010) als Architekt und (Zitat) „Möbelheini” in Wien, wobei es ihn dann nach München zog. Auch dort war er ein Jahr als …

Wünsch‘ dir was #5 – Stühle

Heute wird aufgestuhlt! Warum? Ein toller Tisch ist wenig wert ohne die richtigen Stühle dazu. Gerade in kleinen Räumen, an runden Tischen, kleinen Tafeln oder Klapptischen sind es die Stühle, die den Tisch einladend machen und das Gesamtbild abrunden. Es gibt gerade online unendlich viel Auswahl an tollen Stühlen. Wir von minuscule finden, dass wir bei der Wahl unserer Stühle viel mehr Mut zu Form & Farbe zeigen sollten! Auch die Kombination aus unterschiedlichsten Designs ist einfach super spannend und bei Stühlen können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Hier zeigt sich die Persönlichkeit unserer kleinen Wohnung, unsere Persönlichkeit. Deshalb darf auch ruhig auf einen tollen Stuhl gespart werden, wenn er etwas mehr kostet. Das Warten lohnt sich oft, denn: Bei Stühlen ist es wirklich so, dass teurere Modelle von bekannten Design-Labels oft auch von besserer Qualität sind als 10 Euro-Schnäppchen. Hier einige Ideen, wie euer nächstes It-Piece aussehen könnte…  

Wünsch‘ dir was #4 – Wandregale

Na? Dieses Jahr schon aussortiert und neu geordnet? Bei solchen Projekten ist das Schönste, die Dinge, die wir aufgehoben haben, später wieder gut sortiert und schön dekoriert ins Regal zu stellen. Dafür braucht es aber auch ein schickes, stylisches Regal. Denn Bücher, Pflanzen, Vasen und Co. können nur einen guten Eindruck machen, wenn das Drumherum passt! Also: diese Woche ein großes Hoch auf Wandregale – sie sind die einzig wahren Helfer in Sachen Ordnung und Dekoration. Dieses Jahr sind filigrane, fast schwebende Modelle total angesagt. Ob Holz, Metall, vergoldet oder schlicht – ganz egal. Hauptsache, das Regal trägt unsere liebsten Sachen mit Würde! Hier unsere minuscule-Favoriten…  

#2 Laura – Mein WG-Zimmer de luxe

Die Dritte im Bunde: Auch ich habe endlich ein Zuhause (wie Sarah und Nina) in München! Glaubt ihr an Schicksal? Ich jedenfalls schon. Spätestens jetzt – nachdem ich bei meiner Zimmersuche die kuriosesten Dinge erlebt habe und nach mehreren Umwegen schlussendlich doch bei meiner Traum-WG gelandet bin. Und nach Monaten dieses grandiose Gefühl von Ankommen – als ich endlich in meinem eigenen Bett in meinem eigenen Zimmer lag. Wie ich meinen Umzug erlebt habe, erfahrt ihr hier… Text & Fotos: Laura Geißler Ein „kleiner Streich” mit großem Effekt Mein neues WG-Zimmer ist für mich nicht nur irgendein Zimmer, sondern ein Raum mit viel Potential. Letztes Wochenende bin ich umgezogen, habe den Raum aber (vor allem anderen) erst einmal in neuem Weiß erstrahlen lassen. Die Wände waren davor total vergilbt – was den Raucher-Mietern vor meiner Zeit geschuldet war. Da ich die tollsten Mitbewohner überhaupt habe (wie es sich gehört), wurde mir tatkräftig geholfen – sogar der Einkauf von Pinsel, Rolle, Folie und Farbe wurde für mich erledigt, da ich kurz vorm Wochenende noch krank wurde. …