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1 Zimmer Wohnung einrichten: 3 Tricks mit großer Wirkung

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Juhu! Ihr habt endlich eine Wohnung gefunden, die zu euch passt und bezahlbar ist. Das „Problem“: Sie besteht aus nur einem Zimmer mit Bad? Wir zeigen euch, wie ihr Wohn-, Schlaf-, Esszimmer und Küche in nur einem Raum wohnlich einrichtet und voneinander abgrenzen könnt. Hier unsere 3 besten Tricks:

Text: Laura Geißler, Fotos: Pinterest (siehe Credits)

1 Zimmer Wohnung

Ein beliebter Trend: Teppich-Layering – das lockert den Raum auf. © Stadshem

I. Raumtrenner

Ob Vorhänge, Glaswände oder eingezogene halbhohe Wände – wenn ihr die Möglichkeiten habt, könnt ihr gerne mit optischen Raumtrennern arbeiten. Sie erleichtern es euch, gedanklich abschalten zu können. Meistens wird (wie in diesem Fall) der Schlafbereich oder auch die Küche vom Rest der 1 Zimmer Wohnung getrennt. Wichtig ist hierbei, dass ihr es nicht übertreibt. Anstatt z.B. das Bett rundum mit schwarzen Vorhängen zu verkleiden, reichen transluzente Stoffe schon völlig aus; oder eine Glaswand, durch die ihr noch hindurchsehen könnt. Auch eine halbhohe Wand hat den Vorteil, dass sie euren sowieso schon kleinen Raum nicht winzig wirken lässt. So lange ihr noch von der einen zur anderen Wandseite blicken könnt: Go for it! Wenn ihr jemanden kennt, der es kann oder ihr selbst gerne mit Holz arbeitet, könnt ihr auch kleine Podeste bauen – und so mit diversen Höhen arbeiten.

1 Zimmer Wohnung

Das Bett als Ruhepol – dank einer halbhohen Wand, die es vom Rest trennt. © Goodshomedesign

1 Zimmer Wohnung

Auch ein Holzpodest kann den Raum aufteilen, um Separation zu schaffen. © Decoration6

Was das Wohnen in eurer 1 Zimmer Wohnung leichter macht:

II.  Farbwahl

Was alle gezeigten Räume gemeinsam haben, ist ihre sehr helle, klare Optik. Das liegt daran, dass hauptsächlich mit Weiß gearbeitet wurde – sei es an den Wänden, mit Möbeln oder bei der Wahl der Textilien. Nö – das soll nicht heißen, dass wir euch Farben verbieten; ganz und gar nicht! Aber bleibt bei höchstens zwei Farbfamilien und eben Weiß. Ihr könnt Weiß als Grundfarbe verwenden und z.B. alle möglichen Grün- und Blautöne dazu kombinieren. Ihr werdet selbst merken, dass weniger oft mehr ist. Gedeckte Farben strahlen grundsätzlich mehr Ruhe aus als knallige Hingucker. Bei Weiß, Grau und Schwaz seid ihr natürlich immer auf der richtigen Seite – aber austauschbare Deko wie Kissen, Windlichter und Bilder dürfen gern die Farbtupfer in eurer Mini-Wohnung spielen!

1 Zimmer Wohnung

Mit dem Bett an der Wand gewinnt der Raum an Größe. © DEAVITA

1 Zimmer Wohnung

Boden- und Wandfliesen trennen die Küche ab, doch farblich fügt sie sich ein. © GRAVITY HOME

III. Aufteilung

Hier müsst ihr nicht unbedingt Grundregeln einhalten wie beispielsweise „Der Schreibtisch muss immer ans Licht, ans Fenster“. Wenn es eure Möbel in Kombination miteinander nicht anders zulassen oder ihr eine Nische in der hintersten Raumecke habt, in die euer Tisch passt – gerne. Denn: Das Gesamtbild muss stimmen. Wichtig ist, dass ihr euren Raum nicht so zustellt, dass er kleiner wird. Wenn ihr Single seid oder es okay für euch ist, warum das Bett nicht mit einer Seite an die Wand stellen? Oder eine Schlafcouch für Besuch statt ein riesiges Ecksofa, das ihr sowieso nicht braucht? Auch Teppiche können den Raum gezielt in bestimmte Bereiche aufteilen (siehe 2. Foto, runder Teppich). Und nicht zuletzt dienen verschiedene Lichtquellen als subtile Aufteilung: Strahler am Schreibtisch, gedimmtes Licht von oben über dem Wohnzimmerbereich, Stehlampe mit Schwenkarm neben der Couch oder auch ein kleiner Wandspot überm Bett.

1 Zimmer Wohnung

Die Grundfarbe Weiß hält Möbel und Deko optisch zusammen. © Lili Halo Decoration

1 Zimmer Wohnung

Vorhang zu – und das Bett wird zur Schlafkoje. Auch der Kleiderschrank separiert Schlaf- und Wohnbereich voneinander. © PLANETE DECO a homes world

Jetzt seid ihr dran: Wohnt ihr auch in einer 1 Zimmer Wohnung? Wie sieht sie aus, wie teilt ihr den Raum auf? Schreibt es gerne in die Kommentare, wir freuen uns schon!

 

Laura Geissler

Laura Geissler

Bewusstes Wohnen ist für mich ein Ausdruck von Individualität und Freiheit. Das funktioniert gerade in kleinen Wohnungen ganz gut – nach dem Motto: Was brauche ich wirklich und wo setze ich Akzente, die meinen Lebensstil widerspiegeln?
Laura Geissler

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